Makler in Zehlendorf

Bewerten Sie Ihre Immobilie in Zehlendorf

Makler in Zehlendorf

Wohnen wir im Urlaub, so hört man nicht wenige Zehlendorfer immer wieder mit Begeisterung über ihren Bezirk erzählen, selbst das Wetter soll hier besser sein… Aber nicht nur der hohe Freizeitwert sorgt für diese Schwärmerei seiner Bewohner. Zehlendorf hat viel zu bieten. Beispielsweise ist der Schlachtensee bei jeder Jahreszeit einen Besuch wert und lädt ebenso wie die Krumme Lanke zum Spaziergang, Joggen oder zum Baden ein. Ein Besuch in der Fischerhütte am Schlachtensee lohnt sich, sowohl zum gut essen gehen im Restaurant mit Blick über den See, als auch im unteren Selbstbedienungsbereich sitzt es sich sehr schön direkt am See.

In Richtung Lichterfelde-West sowie nach Nikolassee erstreckt sich der zentrale Ortskern, der mit Villen bebaut und von Natur umgeben ist. Der kleine Teltower Damm gilt als kleinstädtische Einkaufsmeile, in der es sich entspannt bummeln lässt. Ausflugslokale der Berliner Wannseeterrassen sorgen für entspannte Momente, abseits des Alltagstrubels. Direkt am Wasser lässt sich der Kaffee oder das Bier mit atemberaubendem Blick auf das Wasser genießen.

Zehlendorf ist ein Tennisbezirk und beheimatet neben dem Tennisverband Berlin-Brandenburg gleich drei weitere Spitzenvereine. TC Grün-Weiß Nikolassee m Kirchweg, „ Die Kängurus“ e.V. in S-Bahn Nähe, die Zehlendorfer Wespen mit dem bekannten Hockeyverein angrenzend zur Standgrenze nach Kleinmachnow. Natürlich gibt es neben dem Tennis ganz hervorragende weitere Sportangebote und Sportvereine. Beispielsweise befindet sich in der Zehlendorfer Welle ein wunderbares Hallenbad. Der Sport-Gesundheitspark am Oskar Helene Heim ist ein weiteres gutes Beispiel. Hier gibt es übrigens auch eine hervorragende ärztliche Versorgung, die im Zehlendorf insgesamt hervorragend ausgeprägt ist. Bemerkenswert ist auch die Rehwiese, die zu erholsamen Spaziergängen bis hin zum Nikolassee einlädt und dies umgeben von wunderschönen Villen und Einfamilienhäusern.

Zehlendorf verfügt über eine hervorragende Infrastruktur mit S-Bahnstationen in Zehlendorf-Mitte, Mexikoplatz, Schlachtensee und Nikolassee und einer U-Bahn bis Krumme Lanke und mit umfangreichen Busverbindungen. Auch kommt der Zehlendorfer nicht zu kurz mit den Möglichkeiten zum Einkaufen. Zehlendorf Mitte und die Breisgauer Straße sind zwei Einkaufsmeilen mit vielen Geschäften und Restaurants. Was die schulische Versorgung betrifft, ist der Stadteil durchaus vorbildlich. Neben zahlreichen hervorragenden Schulen befindet sich die englischsprachige John F. Kennedey Schule im Heinrich-Laehr-Park. Wir haben hier nur einige Highlights genannt.

Die Zehlendorfer Geschichte reicht bis ins 12. Jahrhundert. Zu dieser Zeit zogen deutsche Siedler in bereits bestehende slawische Siedlungen am Schlachtensee, an der Krummen Lanke, und dem Krummen Fenn, dem heutigen Museumsdorf Doppel. Das Museumsdorf Düppel ist ein 1975 gegründetes Freilichtmuseum. Es wurde ein gesamtes Dorf mitsamt seiner Umgebung so wieder aufgebaut, wie es im Mittelalter existiert haben soll. Die deutschen Siedler gründeten neue Angerdörfer und Straßendörfer. Dabei wurden die alten slawischen Siedlungen aufgelöst und ihre Einwohner umgesiedelt wurden. Das breite Straßendorf entstand um 1230 und wurde 1242 als Cedelendorp erstmals schriftlich erwähnt.

Von seiner weiteren kulturellen Entwicklung zeugen die Dorfkirche, das Haus am Waldsee und die Bauhaussiedlung Onkel Toms Hütte.

Die Siedlung Onkel Toms Hütte (auch Waldsiedlung oder Papageiensiedlung genannt) liegt rund um die Ladenstraße, mit Grenze zum Grunewald. Sie steht unter Denkmalschutz. Geplant wurde die Siedlung in den späten 1920ern bis 1930ern von Bruno Taut, Häring und Salvisberg. Es gibt sowohl Geschosswohnungen als auch Einfamilienhäuser. Die Gestaltung ist typisch für Bauhaus einfach und klar und der Baumbestand wurde integriert.

Charakteristisch sind die leuchtenden Farben der Fassaden – daher auch der Name Papageiensiedlung. Daneben befindet sich die Fischtalsiedlung, unter anderem von Walter Gropius geplant mit steilen Dächern und gewölbten Tür- und Fensterstürzen. Aufgrund der Unterschiede der beiden Siedlungen entbrannte der architektonische “Zehlendorfer Dächerkrieg”.

Als in den zwanziger Jahren der Einfluss des Bauhauses auch voll in Zehlendorf angekommen war gab es unter den Architekten einen intensiven Wettbewerb um die richtige Dachform. So gab es Vertreter des Flachdaches, die die sachliche Bauhaus-Architektur bevorzugten und die Vertreter der konservativen Satteldächer. Unter den Architekten führte dies zu einer Art Glaubenskrieg. Bereits Anfang 1900 nahm das Konzept der Gartenstadt seinen Anfang. Berühmte Architekten wie Muthesius, der im englischen Landhausstil baute, nahmen die Idee in ihren Projekten auf. Ebenso stand der traditionelle Grundriss auf dem Prüfstand und wurde durch Muthesius durch fließende Übergänge inklusive der Gartennutzung ersetzt. Überhaupt wurde in dieser Zeit der Garten als Erweiterung des Wohnraumes entdeckt und von den Architekten in Form einer gartenstädtischen Planung übernommen. Das Dorf zeichnet sich heute durch eine sehr vielfältige Architektur aus. So lassen sich hier sowohl die herrschaftliche Villa, das geräumige Einfamilienhaus genauso finden, wie kleine gemütliche Siedlungshäuser, Doppelhäuser und auch Mietshäuser finden. Daraus ergibt sich für Architekten und Städteplaner immer wieder die Herausforderung, den Spagat zwischen den Bedürfnissen von Wohnungsbaugesellschaften, Städteplanung und den eigenen Vorstellungen und Ideen zu wagen und dieser Vielfalt gerecht zu werden.

In den 90iger Jahren zogen fast 200 Familien in die familienfreundlichen Miet- und Eigentumswohnungen der Öko-Siedlung Berliner Straße/ Colmarer Weg zwischen der S-Bahn-Strecke und der lauten Berliner Straße. Eine beschauliche Siedlung mit autofreiem Innenbereich und Grünfläche mit Teich entstand, die teilweise von den Eigentümern mitfinanziert wird.

Auf den ersten Blick erscheint das Dorf besonders für die  Bevölkerungsgruppe im Alter zwischen 40 und 50 Jahren anziehend. Auch der Anteil an älteren Menschen (65+) ist hier besonders hoch. Aber die statistischen Daten der letzten Jahre zeigen – der hiesige Immobilienmarkt wird für junge Familien immer attraktiver.

Der Kabarettist, Moderator und Schriftsteller Eckart von Hirschhausen wuchs hier auf. Ein Großteil seiner Familie lebt noch im Bezirk oder in der Nähe. So oft wie möglich sei er hier, sagt Hirschhausen im Interview für den Tagesspiegel: „Zehlendorf ist nah genug dran am Großstadtleben, aber gleichzeitig auch nah genug dran an der Krummen Lanke, am Grunewald, Wannsee und Nikolasee. Wat willste mehr?“